Google Assistant ist das Herzstück von Android Auto. Mit den richtigen Sprachbefehlen navigierst du, antwortest auf Nachrichten und steuerst Musik, ohne das Lenkrad loszulassen.
Wir zeigen dir die besten Befehle für den Alltag. Plus: warum selbst Sprachsteuerung dich mehr ablenkt, als du denkst.
Google Assistant aktivieren
Bevor du loslegen kannst, musst du Google Assistant in Android Auto einrichten. Das geht schnell.
Aktivierung per Sprache: Sage einfach Hey Google oder Ok Google. Das funktioniert auch während der Fahrt, wenn dein Bildschirm gesperrt ist.
Aktivierung per Taste: Halte die Sprachtaste am Lenkrad gedrückt. Bei den meisten Autos ist das die Taste mit dem Mikrofon-Symbol. Alternativ tippst du auf das Mikrofon-Icon im Android Auto Interface.
Tipp: Wenn Hey Google nicht funktioniert, überprüfe in den Android Auto Einstellungen, ob die Spracherkennung auch bei gesperrtem Bildschirm aktiviert ist.
Navigation: Die wichtigsten Befehle
Google Assistant macht Navigation zum Kinderspiel. Du musst keine Adressen eintippen oder durch Menüs scrollen. Ein Satz reicht.
Zu einem Ort navigieren
Navigiere nach HauseBring mich zur ArbeitWie komme ich zum nächsten Supermarkt?Navigiere zu [Adresse oder Ortsname]
Routeninfos abrufen
Wie lange dauert es noch?Wann komme ich an?Gibt es Verkehr auf meiner Route?Zeige alternative Routen
Unterwegs suchen
Finde eine Tankstelle in der NäheWo ist die nächste Ladestation?Zeig mir Restaurants in der UmgebungGibt es hier einen Parkplatz?
Der große Vorteil: Google Assistant kennt deine gespeicherten Orte. Einmal Heimatadresse und Arbeitsplatz hinterlegt, funktionieren die Befehle nach Hause und zur Arbeit automatisch.
Nachrichten lesen und beantworten
Eine der praktischsten Funktionen. Google Assistant liest dir neue Nachrichten vor und du kannst direkt per Sprache antworten.
Nachrichten vorlesen lassen
Lies meine Nachrichten vorHabe ich neue Nachrichten?Was schreibt [Name]?
Antworten und neue Nachrichten senden
Antworte: [Deine Nachricht]Sende eine WhatsApp an [Name]: [Nachricht]Schreibe [Name] eine SMS: [Nachricht]
Google Assistant unterstützt WhatsApp, Telegram, Signal und die meisten anderen Messenger. Die Nachrichten werden automatisch erkannt und vorgelesen.
Wichtig: Du musst die Nachricht komplett diktieren, dann bestätigen. Das dauert länger, als du denkst, und erfordert kognitive Aufmerksamkeit. Mehr dazu weiter unten.
Musik und Medien steuern
Google Assistant steuert alle gängigen Musik- und Podcast-Apps. Spotify, YouTube Music, Pocket Casts, du nennst es.
Musik abspielen
Spiele [Song oder Künstler]Spiele meine Playlist [Name]Spiele Rock-MusikSpiele entspannende Musik
Wiedergabe steuern
Pause/WeiterNächster Song/Vorheriger SongLauter/LeiserLautstärke auf 50 Prozent
Podcasts und Radio
Spiele den Podcast [Name]Spiele Radio [Sender]Spiele die neueste Folge von [Podcast]
Die Integration funktioniert nahtlos. Du kannst mitten im Gespräch mit Google Assistant einen Song starten, dann weitermachen.
Gemini-Integration 2026: Was ist neu?
Im Januar 2026 hat Google die Integration von Gemini in Android Auto angekündigt. Gemini ist Googles neues Sprachmodell, das Google Assistant deutlich schlauer macht.
Kontextverständnis: Gemini versteht Folgebefehle besser. Du kannst fragen: Navigiere zum nächsten italienischen Restaurant, und dann Ruf dort an, ohne das Restaurant nochmal zu nennen.
Natürlichere Sprache: Statt Sende eine WhatsApp an Lisa: Bin in 10 Minuten da kannst du jetzt einfach sagen: Sag Lisa, dass ich gleich da bin. Gemini weiß, dass du eine WhatsApp meinst.
Zusammenfassungen: Wenn mehrere Nachrichten reinkommen, fasst Gemini sie zusammen: Du hast drei Nachrichten von Lisa. Sie fragt, ob du Milch mitbringen kannst.
Das Rollout läuft seit Februar 2026 schrittweise aus. Wenn du ein Pixel-Gerät hast, solltest du die neue Version bereits haben. Andere Android-Geräte folgen in den nächsten Wochen.
Warum Sprachbefehle trotzdem ablenken
Google Assistant ist praktisch. Keine Frage. Aber auch Sprachsteuerung ist nicht risikofrei.
Studien zeigen: Sprachbefehle reduzieren die visuelle Ablenkung, aber die kognitive Ablenkung bleibt. Dein Gehirn ist beschäftigt. Du formulierst den Befehl, wartest auf die Antwort, überlegst, ob das Ergebnis stimmt. Das alles kostet mentale Kapazität.
Ein Beispiel: Du willst eine WhatsApp diktieren. Du sagst: Sende eine WhatsApp an Lisa: Bin in zehn Minuten da. Google Assistant fragt: Soll ich die Nachricht senden? Du sagst: Ja. Das Ganze dauert 10 bis 15 Sekunden. In dieser Zeit bist du kognitiv nicht vollständig beim Fahren.
Die AAA Foundation for Traffic Safety hat herausgefunden, dass die kognitive Ablenkung nach einem Sprachbefehl noch bis zu 27 Sekunden anhält. Dein Gehirn braucht Zeit, um wieder voll fokussiert zu sein.
Das Problem: Sprachsteuerung fühlt sich sicher an. Du hast die Hände am Lenkrad, die Augen auf der Straße. Aber dein Gehirn ist woanders.
Die Alternative: Vollautomatisch mit Drifo
Drifo geht einen anderen Weg. Du musst keine Befehle geben, nichts diktieren, nichts bestätigen. Alles läuft automatisch.
Wenn eine Nachricht kommt, liest Drifo sie dir vor. Du hörst, wer schreibt und was drinsteht. Dann tippst du einmal auf die Rückseite deines iPhones. Drifo antwortet automatisch. Fertig.
Keine Formulierung, keine Bestätigung, keine kognitive Belastung. Du bleibst beim Fahren.
Das funktioniert mit allen Messengern, WhatsApp, Telegram, Signal, iMessage. Vollautomatisch, ohne dass du darüber nachdenken musst.
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