Handy in der Probezeit: Diese Folgen drohen Fahranfängern

Du hast gerade deinen Führerschein gemacht. Die Freiheit auf vier Rädern. Endlich unabhängig. Aber mit dem Führerschein kommt auch die Probezeit, und die hat es in sich. Besonders wenn es ums Handy am Steuer geht.

Viele Fahranfänger unterschätzen, wie hart die Konsequenzen in der Probezeit wirklich sind. Das Bußgeld ist dabei das kleinste Problem. Was viele nicht wissen: Handy am Steuer gilt als A-Verstoß. Und ein A-Verstoß in der Probezeit zieht einen ganzen Rattenschwanz an Folgen nach sich.

Was gilt als Verstoß?

Zuerst die Basics. Was zählt überhaupt als Handyverstoß am Steuer?

Du darfst das Handy nicht in die Hand nehmen. Punkt. Es spielt keine Rolle, ob du eine Nachricht liest, eine Nummer wählst, die Kamera öffnest oder einfach nur das Display anschaust. Sobald das Gerät in deiner Hand ist und der Motor läuft, ist es ein Verstoß.

Das gilt auch an der roten Ampel. Auch im Stau. Auch auf dem Parkplatz, solange der Motor läuft. Die einzige Ausnahme: Motor aus, Zündung aus. Dann darfst du das Handy benutzen.

Achtung: Auch das Halten des Handys ohne Nutzung reicht aus. Du musst nicht mal das Display entsperren. Schon das bloße Aufheben des Geräts genügt für ein Bußgeld.

Freisprecheinrichtungen sind erlaubt. CarPlay ist erlaubt, solange du das Handy nicht in die Hand nimmst. Sprachwahl per Siri ist erlaubt. Aber sobald du zum Handy greifst, bist du dran.

Die Strafen: Mehr als nur ein Bußgeld

Die finanziellen Konsequenzen auf einen Blick:

Kostenposten Betrag
Bußgeld (Handy am Steuer) 100 €
1 Punkt in Flensburg
Aufbauseminar (verpflichtend) 400–600 €
Probezeitverlängerung 2 → 4 Jahre

Die Gesamtkosten liegen also zwischen 500 und 700 Euro. Für viele junge Fahrer ist das ein erheblicher Betrag. Aber ehrlich gesagt ist das Geld das kleinere Problem.

Warum Handy am Steuer ein A-Verstoß ist

In der Probezeit wird zwischen zwei Kategorien von Verstößen unterschieden:

A-Verstöße sind schwerwiegende Vergehen. Dazu gehören Alkohol am Steuer, deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen (ab 21 km/h zu schnell), Rotlichtverstöße und eben auch die Handynutzung während der Fahrt.

B-Verstöße sind weniger schwerwiegende Vergehen. Zum Beispiel abgefahrene Reifen, defekte Beleuchtung oder geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Warum gilt Handynutzung als A-Verstoß? Weil es als massive Gefährdung des Straßenverkehrs eingestuft wird. Studien zeigen, dass Ablenkung durch Handys mittlerweile die häufigste Unfallursache ist. Häufiger als Alkohol. Häufiger als zu hohe Geschwindigkeit.

Das Gesetz reagiert darauf mit harten Konsequenzen. Und in der Probezeit sind diese Konsequenzen besonders einschneidend.

Das Aufbauseminar: Pflicht nach dem ersten A-Verstoß

Wirst du mit dem Handy am Steuer erwischt, musst du ein Aufbauseminar für Fahranfänger absolvieren. Das ist nicht optional. Es ist Pflicht.

Das Seminar dauert in der Regel vier Sitzungen à 135 Minuten, verteilt über zwei bis vier Wochen. Dazu kommt eine Fahrprobe. Die Kosten liegen zwischen 400 und 600 Euro, je nach Anbieter und Region.

Du hast nach Erhalt des Bescheids eine Frist zur Anmeldung. Versäumst du diese Frist oder nimmst nicht teil, wird dein Führerschein entzogen. Dann musst du die Fahrerlaubnis komplett neu beantragen, inklusive neuer Prüfung.

4 Jahre
Probezeit nach einem A-Verstoß (statt 2 Jahre)

Die Probezeitverlängerung ist die zweite automatische Folge. Aus den ursprünglich zwei Jahren werden vier Jahre. Das bedeutet vier Jahre erhöhte Aufmerksamkeit, vier Jahre strengere Regeln, vier Jahre, in denen jeder weitere Verstoß noch härter wiegt.

Der zweite A-Verstoß: Dann wird es ernst

Was passiert, wenn du während der verlängerten Probezeit erneut erwischt wirst?

Beim zweiten A-Verstoß wirst du verwarnt und erhältst eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Die ist freiwillig, aber dringend empfohlen.

Beim dritten A-Verstoß wird der Führerschein entzogen. Dann ist Schluss. Du musst ihn komplett neu machen, mit allen Kosten und Mühen.

Für viele junge Fahrer bedeutet das nicht nur finanzielle Einbußen, sondern auch massive Einschränkungen im Alltag. Job, Ausbildung, Mobilität, all das hängt oft am Führerschein.

Wie Drifo Fahranfänger schützt

Die Versuchung ist groß. Eine Nachricht kommt, du weißt, es könnte wichtig sein. Dein Handy liegt auf dem Beifahrersitz. Nur ein kurzer Blick.

Aber genau dieser kurze Blick kann dich in der Probezeit richtig teuer zu stehen kommen. Und noch schlimmer, er kann gefährlich werden.

Drifo wurde genau für diese Situation entwickelt. Die App erkennt automatisch, wenn du fährst. Kommt eine Nachricht, liest Drifo sie dir vor. Du hörst, wer schreibt und was die Person will. Dann kannst du mit einem einzigen Tap auf die Rückseite deines iPhones antworten. Keine Entsperrung, keine Tastatur, kein Griff zum Handy.

Deine Augen bleiben auf der Straße. Deine Hände bleiben am Lenkrad. Du bleibst erreichbar, aber du bleibst sicher. Und du riskierst nicht deine Probezeit, nicht dein Geld, nicht deinen Führerschein.

Gerade für Fahranfänger, die oft noch nicht die jahrelange Routine erfahrener Fahrer haben, ist jede Form von Ablenkung besonders kritisch. Drifo nimmt dir diese Ablenkung ab, ohne dass du auf Erreichbarkeit verzichten musst.

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